Weltenschiff Tir-Val

Aus Avalon Holonet
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Weltenschiff Tir-Val

Es war lange vor dem Fall der Eldar als die größten Eldarhandelsschiffe gebaut wurden. Eines davon war das spätere Weltenschiff Tir-Val welches viele zahlreich bevölkerte Exoditenwelten anflog um deren Güter in die Zentralwelten des Eldarreiches zu bringen.

Der erste Kommandat des Schiffes Z´aram Do Rama war bei dem ersten Flug wie auch beim Bau des Handelsschiffesss nicht dabei gewesen da sein Vorgänger und Bauherr Nan´gran in eine wichtige Position in der Zentralwelt gehoben wurde und wie die meisten Eldar zu dieser Zeit ihren Wissensdurst in einer Weise nachgingen die einer Sucht mehr ähnelte als eifrigem Interesse.

Z´aram Do Rama war ein Eldar dessen Einstellung nicht nach dem großen ganzen dürstete wie den meisten seiner Artgenossen dieser Zeit. Er sah sich als eine Art Botschafter seiner Götter wenngleich der Kriegsgott nicht seine volle Aufmerksamkeit hatte wenn er anderen Völkern begegnete. Zwar hatte jeder Kommandant eines Handelsfrachters seine Freiheiten doch gab es auch die Anweisung direkt von den Obersten Instanzen des Imperiums der Eldar, andere Rassen nicht als gleichgestellt zu betrachten, sich zu nehmen wenn es notwendig erscheint und keinesfalls zum Nachteil des Eldarreiches zu handeln egal ob Hilfeleistungen bei Schiffbrüchigen oder mit den Preisen die die Eldar in den Exoditenwelten verlangten.

Doch dies alles war ein großer Fehler der noch seine Folgen offenbaren würde, dachte sich der Kommandant des Handelsschiffes Tir-Val. Auch war er der Meinung das die Götter seines Volkes wenn auch entrückt dennoch einen Platz haben sollte auf einem Schiff. So ließ er 2 Frachträume umbauen um wenigstens zwei Göttern seinen Respekt in Form eines Tempels zu zollen: Vaul dem Schmiedegott um der Technik zu huldigen welche das Raumschiff erst möglich gemacht hatte und Isha die Göttin der Ernte da das Schiff die Ernte der schaffenden Eldar einbrachte um es der Gemeinschaft zuzuführen.

Der Ausbau rang der Frachtkapazität wenig Platz ab und da die Führung des Eldarreiches ohnehin mehr mit sich selbst beschäftigt war konnte Z´aram Do Rama weiterhin mit diesem eigensinnigen Luxus seine Arbeit verrichten.

Doch als mit der Zeit die Auswüchse der Dekadenz im Eldarreich immer mehr Gestalt annahmen und selbst die Raumflotte den Raumpiraten jüngerer Völker immer weniger nachstellte wurde die Tir-Val erneut eigenmächtig von seinem Kommandeur umgebaut. Er schien immer öfter einsam auf der Brücke die mehr einer Aussichtsplattform glich allein mit sich zu sein. Still und nachdenklich flog er seine Handelsrouten ab und seine Stimmung wurde immer von Zweifel geplagt sobald ihn sein Weg zurück ins Zentralgestirn des Reiches brachte um seine Fracht zu löschen.

So kam es das er mehr Platz an Bord beanspruchte und noch anderen Göttern einen Tempel baute. Auch sorgte er für Verteidigung und Ausbau des Schiffe da die Raumflotte lieber Frachtschiffe anderer Völker anhielten als deren Ausgestoßene daran zu hindern die eigenen Schiffe anzugreifen. Es wurden somit auch ein Blutroter Tempel des Kriegsgottes eingerichtet der aber mit einem Brunnen mit den anderen Göttern verbunden war um so ein für Z´aram Do Rama gewünschtes Gleichgewicht herzustellen das zumindest hier auf seinem Schiff vorherrschte. Alle Götter bis auf den Todesgott Ynnead bot das Schiff nun ein mit edelsten Materialien eingerichteten Tempel, da sein Kommandant nicht daran dachte das die Eldar untergehen würden. Die Handwerker der Eldar formten aus Phantomkristall, Gold und einigen anderen edlen Stoffen eine Statue einer jungen Frau. Sie sah nicht aus wie eine Eldar doch Sie sah erhaben und gütig aus. Im Sockel der Statue wurde eine Inschrift entdeckt die die Handwerker nicht angebracht hatten. Sie lautete: „Wartet auf den Ruf der Astariasha die den Feind in den Nebenwelten stellt und dem ewigen Feind einen Bruder nimmt bevor er geboren wird“. Manche munkelten die Statue war einfach da, doch die Handwerker die man daran arbeiten sah wussten nichts davon jemals daran gearbeitet zu haben. Es war ein Rätsel, das in ferner Zeit von Bedeutung sein sollte.


Schlussendlich war das was man schon lange mit ansehen musste an einem Punkt angelangt welche allgemein hin als „Der Fall der Eldar“ bekannt ist der sich M29 nach imperialer Zeitrechnung ereignete. Aus der Dekadenz und den egoistisch-perversen streben der Zentralweltenbewohner wurde ein neuer Chaosgott geschaffen Slaanesh der Prinz der Dekadenz und Ausschweifungen. Er verschlang die meisten Eldargötter und erschlug Kayla Mensha Kayne im Titanischen Zweikampf der den Eldar ihre Flucht ermöglichen sollte.

Zu dieser Zeit beförderte die Tir-Val Reisende von den Zentralwelten in eine auswärtige Jungfernwelt die kürzlich erst Terraformt wurde. Als die Nachricht eintraf das die Heimatwelt gefallen sei und das Ende ihres Volkes gekommen war, machte sich Z´aram Do Rama Vorwürfe. Er hätte mehr Eldar die Flucht ermöglichen können, mehr Material mitnehmen können um die junge Welt die er nun anflog zu schützen da sie jetzt für sich allein Sorgen musste. Diese Vorwürfe in sich tragend machte sich die Tir-Val auf zur Jungfernwelt Nem´rahs und von dort aus zurück zum Rand des Auge des Schreckens um weitere Flüchtlinge aufzunehmen falls dies noch möglich war. Anfangs tat sich Tir-Val mit anderen Flotten zusammen darunter auch einige Schiffe die wie Sie selbst einmal als „Weltenschiffe“ bekannt werden sollten. Doch nach und nach waren die Wege die die verschiedenen Großschiffe einschlugen keine die der Kommandant auch verfolgen wollte da er fürchtete das sein „Tempelschiff“ auch dem Chaos anheim fallen würde wenn er es direkt in die Schlacht gegen die Chaosgötter und ihren Dienern führen würde. So gab es immer Zwistigkeiten und Z´aram Do Rama lies sich das Kommando über SEIN Schiff nicht nehmen auch als sich der Runenleser Feyandor seinem Weg anschloss befolgte er seine Ratschläge nur selten.

Als schlussendlich eine Exarchin der Banshees auf den Plan trat die neben den Schrein von Asur als auch den Eldargardisten einen Schrein der Aspektkrieger der Banshees einrichten wollte wurde es dem Kommandanten zuviel. Er flog wieder eine der fernen Jungfernwelten an und nahm alles mit was er fand und mitkommen wollte da seiner Ansicht nach der Zeitpunkt des Kampfes noch nicht gekommen war. So flog das Weltenschiff Tir-Val mit dem Runenleser Feyandor und der Exarchin Hnytris Mar der Banshees weg vom Chaoswirbel und den Zwistigkeiten mit den anderen Rassen. Ihr Kampf sollte ein anderes mal geführt werden.... an einem ganz anderen Ort da war sich Z´aram Do Rama absolut sicher. Ein Kampf gegen das Chaos um etwas zu erhalten was noch frei von Makel ist was noch eine Zukunft hat als den Kampf gegen den ewigen Feind und da war noch die Statue..... und ihre Prophezeiung die auftauchte bevor sein Volk fiel. Lange Zeit half Tir-Val bei der Verteidigung der Exoditenwelten, hielt sich allerdings im Hintergrund so das es gänzlich unbekannt für andre Rassen waren. Auch die anderen oft involvierten Weltenschiffe hatten nur sporadischen Kontakt mit diesem Weltenschiff. Einzig die Harlequine waren oftmals zu Gast und trugen die Geschichte der Eldar vor welche durch die Anwesenheit der Tempel eine besondere Erfahrung war.

Als die Runenprophetin des Sternenschiffes Avalon um die Hilfe der Eldar bat wurden Feyandor und Z´aram Do Rama aufmerksam und entsendeten Boten nach Ulthwé durch das Netz der Tausend Tore um sich freiwillig dieser Mission zu verpflichten. Nachdem der Rat der Seher um Taldeer Rücksprache mit Z´aram Do Rama gehalten hatte kam Tir-Val aus dem Exil um von 2 Weltenschiffen mit allen verfügbaren Aspektschreinen versehen zu werden. Auch wurden einige Weltenschiffe an Truppen geschwächt da diese auf die Tir-Val überwechselten. Auch ein Kontingent der schwarzen Garde von Ulthwé, deren Gardisten ein stehendes Heer bildeten, kam unter Aufsicht des Exarchen Qi´rat jares an Bord und wurde neben Hnytris Mar einer der bedeutetsten Krieger an Bord des Tempelweltenschiffes.

Da die Technik der Eldar ohnehin allen Völkern weit vorausar, wurden nur wenige bedeutende Exarchen und Runenpropheten überstellt. Nicht weil die Ehre den ewigen Feind zu bekämpfen wenig Ansporn war, sondern weil eine große Begleitflotte gebildet wurde welche die anderen Weltenschiffe schwächte. Auch die Bodentruppen dünnte die Kampfstärke anderer Weltenschiffe aus. Daher wurden viele Autarchen, jene die sich keinem Aspektkriegerweg gänzlich ergeben haben und deren innere Flamme nicht vom Kampf mit dem Chaos verzehrt wurde, eingesetzt die zwar keine Meister waren aber anpassungsfähiger waren in den unbekannten Weiten wo der Krieg toben sollte. Laut Gerüchten sollte es dort keinen Warpraum geben und alles im Realraum geschehen,was die Eldar, die meist Warptornetzwerke nutzten um schnell voran zu kommen, vor ein bisher unbekanntes Problem stellte.


Wichtige Persönlichkeiten

Kommandant der Tir-Val

Z´aram Do Rama

Runenleser

Feyandor

Exarchin der Bansee

Hnytris Mar

Exarch der schwarzen Garde

Qi´rat jares (Kontingent von Ulthwé Veteranentruppe!)