Sadiweer

Aus Avalon Holonet
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Physiologie

Sprechen Aliens von Sadiweern so meinen sie aller Wahrscheinlichkeit nach den größten Teil der Bevölkerung der 92% ausmacht und am häufigsten außerhalb von Sadia angetroffen wird. Was die wenigsten wissen ist das es noch zwei andere Gruppen existieren die von diesen 92% mit eigenen Namen bedacht werden. Ssuhari, welche die jüngere der beiden Unterarten darstellt und zChron, die älteste Sadiweerart, welche jedoch Biologisch am aussterben ist. Wobei 5% auf die Ssuhari entfallen und nur noch 3% auf die zChron.

Allen Gruppen ist eine reptiloide Erscheinungsform gemein. Sadiweer (der Begriff wird im Folgenden weitläufig verwendet. Bei Ausnahmen wird darauf hingewiesen), laufen ausschließlich aufrecht, besitzen vier Arme (zwei davon haben sich zu Schwingen umgewandelt und wachsen aus dem Rücken), sind dadurch flugfähig, haben zwei Beine, einen Kopf und einen Schweif.

Im Folgenden gehen wir als erstes bei den Gruppen etwas mehr ins Detail…

Hauptspezies der Sadiweer: Männer dieser Art werden durchschnittlich 2,10m – 2,40m groß (Alle Angaben in Förderationsstandartmaße), Frauen 2,30m- 2,55m. Sie haben zumeist gelbe bis bernsteinfarbene Augen, in seltenen Fällen braun, mit geschlitzten Pupillen und grünbraune Schuppen, wobei Fleckenzeichung äußerst selten vorkommt. Die Frauen sind in der Regel von schlankerer Statur, haben einige Rückenwirbel mehr als Männer und ihre Zähne sind schärfer. Sadiweer werden bis zu 360 Standartjahre alt.

Unterart Ssuhari: Männer wie Frauen erreichen eine durchschnittliche Größe von 2,30m – 2,65m. Sie besitzen bernsteinfarbene, in seltenen Fällen, braune Augen mit geschlitzten Pupillen und reinweiße bis leicht gelbliche Schuppen. Leichte Fleckenzeichnung kommt nur bei der etwas gelblicheren Färbung vor. Auch bei ihnen haben Frauen schärfere Zähne, jedoch besitzen sie die gleiche Anzahl an Rückenwirbeln wie die Männer. Alle Ssuhari haben ein ausgesprochen fragiles Erscheinungsbild, das sie beinahe zu zerbrechlich für ihren Regenwald erscheinen lässt. Sie werden bis zu 420 Standartjahre alt.

Unterart zChron: Männer wie Frauen erreichen nur eine durchschnittliche Größe von 1,80m- 2,10m. Sie besitzen gelbe bis bernsteinfarbene Augen, in seltenen Fällen braun, mit geschlitzten Pupillen und fast reinschwarze Schuppen. Nur an der Flughaut hellt sich die Färbung etwas ins bräunliche auf. Fleckenzeichung ist nicht vorhanden. Auch bei ihnen haben Frauen schärfere Zähne. Männer wie Frauen besitzen jedoch beide mehr Rückenwirbel als die Männer der Hauptspezies. Alle zChron wirken kompakter und gedrungener als Mitglieder der anderen Rassen, ganz besondern im Vergleich zu Ssuhari. zChron werden bis zu 300 Standartjahre alt.

…um uns schließlich näher mit dem allgemeinen Aussehen zu beschäftigen. Zuerst mit dem Äußeren…

Beine und Füße

Sadiweer sind Sohlengänger, haben 3 Zehen, wobei die Mittelzehe am größten ist und haben starke Sprunggelenke, die sie aus dem Stand bis zu zwei dutzend Mal an die zweieinhalb Meter springen lassen könnten. Die Muskeln der Beine sind hingegen nicht geeignet längere Strecken zu laufen oder zu gehen und ermüden schnell bei derlei Aktivitäten, da die häufigste Fortbewegungsart der Sadiweer das Fliegen ist.

Schweif

Der Schweif ist an der Basis zumeist so breit wie das Handgelenk des Individuums und verjüngt sich zur Spitze hin. Steht ein Sadiweer so schleift etwas mehr als ein Viertel der gesamten Schweiflänge auf dem Grund. Er ist essenziell für Richtungsänderungen während des Fliegens zuständig. Brüche oder Krankheiten des Schweifes können zu erheblichen Flugproblemen führen, ein Bruch an der Basis des Schweifes sogar nach einer bis zu 3 minütigen Lähmungszeit zum tot.

Greifarme und Hände

Sadiweer besitzen an jeder Hand 4 Finger und ein Daumen. Die Fingerspitzen sind stark verhornt und krallenartig.

Schwingenarm

Er hat insgesamt vier Finger, wobei nur zwischen dreien die Flughaut gespannt ist. Die Schwingenform hat ausgebreitet eine ähnlich schlanke Form wie die Flügel von terranischen Mauerseglern oder romulanischen Flughunden. Was Sadiweer zu den notwendigen halsbrecherischen Manövern befähigt die die Fortbewegung dieser Spezies ausmacht. Der Flugarmdaumen sitzt am ´Handgelenk´ und ist durch den kräftigen Wuchs fähig sich an dünnerem Geäst oder Griffen festzuhalten. Der vierte Finger ist nicht Teil des Armkonstrukts sonder wächst direkt aus dem Rücken ungefähr 14 cm unterhalb der Flugarmschulter und ist Oberarmlang. Ein ausgeprägtes Brustbein ersetzt den Brustbeinkamm den man von Vögeln her kennt.

Kopf

Das Gesicht ist stark Reptiloid, wirkt aber trotz allem nicht starr. Große Stirn, längere ´Schnauze´, die Atemlöcher liegen nahe der Oberlippe, welche mit sehr feinen Schuppen besetzt sind. Von der Oberlippe bis hin zum Nacken ziehen sich große, leicht dreieckige Schuppen. Sie unterscheiden sich in ihrer gleichmäßigen Form deutlich von den restlichen Schuppen die einen sadiwischen Körper, ohne erkennbares Schema, bedecken. Entlang der Gesichtsmittellinie teilen sie sich ab Höhe der Augen. Feine und beinahe reißfeste Haare wachsen aus diesem Zwischenraum der nur sehr langsam breiter wird und am Hinterkopf seine größte Ausbreitung besitzt (ca. 5 cm). An der Begrenzung der beiden Schuppenarten wachsen ab Augenhöhe hornartige kurze Fortsätze heraus die sich zum Hinterkopf biegen und dort auch wieder einwachsen. Ohrmuscheln sind keine Sichtbar. Das Trommelfell ist als hellbraune kleine Membran sichtbar.

Haare

Sie wachsen bei den Sadiweer gute dreißig Zentimeter lange und sich ungewöhnlich reißfest. Dies müssen sie auch sein da frisch geschlüpfte Kinder sich in ihnen verbeißen wenn sie auf dem Rücken eines Elterteils mitgeflogen werden. Gerade bei noch sehr jungen Kindern reicht die Kraft der Arme oft nicht aus um sich zwischen den Flügeln des Erwachsenen zu halten. Die Kiefermuskeln hingegen sind stark genug dazu, was verhindert das sie stürzen und unter Umständen den tot finden.

Gebiss

Sadiweer schlüpfen mit einer harten Leiste die nur wenige Millimeter aus dem Zahnfleisch ragt. Dadurch sind sie in der Lage schon wenige Stunden nach dem schlüpfen weiche Nahrung zu sich zu nehmen. Diese Leiste löst sich innerhalb von wenigen Jahren nach und nach auf um den bleibenden Zähnen platz zu machen. Die meisten dieser Zähne sind dreieckig und gerade. Die in den Rachen zeigende Kante steht näher zu den beiden anderen und ist geriffelt. Die von Außen sichtbaren Kanten sind hingegen glatt und deutlich schärfer. Schneide- und die ersten Backenzähne sind derart beschaffen. Ideal zum knacken starker Käferpanzer. Die restlichen Backenzähne besitzen Kauflächen. Sadiweer haben keine Eckzähne. Nach dem Ende der Jugend verwachsen die Zahnwurzeln der Schneidezähne mit dem Kiefer, während die restlichen in hohem Alter ausfallen können.

Augen

Etwas größer als die von Terranern und je nach Art gefärbt. Die Pupillen sind immer geschlitzt. Das Gesichtsfeld eines erwachsenen Sadiweer beträgt in der horizontalen Ausdehnung beider Augen zusammen ca. 215°, die vertikale 250° (zum Vergleich: Terraner; Horizontal ca.170°, vertikal 110°). Sadiweer haben ein hervorragendes räumliches Sehen und registrieren schnelle Bewegungen selbst am Rande des Gesichtsfeldes klar und in einem Minimum an Zeit. Langsame Bewegungen, wie zum Beispiel das Anpirschen einer Jagdheuschrecke, werden in vielen Fällen erst dann bemerkt wenn das Insekt mit ihren Fangarmen einen Sadiweer in der Mitte geteilt hat. Sadiweer sehen im normalen Spektrum, jedoch werden Farben auf mittlerer bis weiter Distanz nur bei zwielichtähnlichen Verhältnissen klar und unverfälscht gesehen. Fällt Licht in ihre Augen erscheint die retroreflektierende Schicht des Auges durch die eingelagerten Salze im Inneren rot.

Haut

Sadiweer haben wie viele andere Reptilien Hornschuppen. Sie bedecken mit Ausnahme der Augen und Schwingenhaut den ganzen Körper. Bis auf jene an Stirn und Schläfen wachsen die Schuppen der Sadiweer ohne ein bestimmtes Muster. Ihre Größe variiert von sehr klein (0,1cm, auf den Lippen)bis groß (2,2cm, auf der Brust).